St. Marien – Maria Veen 2017-04-06T10:20:58+00:00

St. Marien – Maria Veen

Die Anfänge der Pfarrei St. Marien, Maria Veen / Hülsten reichen in die frühen 50-er Jahre zurück (Sept. 1952). Die Mönche des strengen Trappistenordens hatten damals ihr Kloster bereits in die Hände der Missionare von Mariannhill gelegt. Ihnen oblag es, Maria Veen / Hülsten zu einer eigenen Pfarrei zu formen. Die Missionare von Mariannhill sind geistige Nachfahren der Trappisten, hatte doch der Trappisten¬abt Franz Pfanner die Mariannhiller Mission 1882 in Südafrika gegründet.

Gott sei Dank stand bereits ein geräumiges Gotteshaus. Der Großzügigkeit und Weit-sicht der Trappisten und ihres Architekten ist es zu danken, dass 1952 beim entgül-tigen Weggang der Trappisten das Bistum Münster die Klosterkirche ohne jede Veränderung als Pfarrkirche übernehmen konnte. Eingeweiht wurde die Kirche St. Marien übrigens am 03. Juli 1903 nach zweijähriger Bauzeit durch Weihbischof Max Gereon von Galen. Das hochragende Gebäude im neuromanischen Stil war für die damalige Zeit mit 350 Sitzplätzen schon etwas Besonderes. Mit dem kleinen Dachreiter, ganz in zisterziensischer Armut, und ihren soliden Klinkern passt die Kirche recht gut in diese Gegend und charakterisiert seitdem eindrucksvoll das Ortsbild.

Aber der Aufbau der jungen Gemeinde war nicht leicht. Vom Messbuch bis zum Ministrantenrock fehlte in der Pfarrei alles, denn bisher hatte das Kloster allein für den Gottesdienst gesorgt. Durch Spenden wurden z.B. ein Innenanstrich, ein Taufbecken und eine Monstranz finanziert. Auch die Grenzen der neuen Gemeide waren unklar. Im ersten Jahr wechselten sich gleich drei Priester bei dieser schwierigen Aufgabe ab. Aber ein eigenes Pfarrleben hatte begonnen. Für Taufen, Kinderkommunionen, Hochzeiten und bald auch Beerdigungen  (seit 1955) mussten die Maria Veener nicht mehr hinüber nach Groß Reken. Auf Wunsch der Missionare von Mariannhill blieb Maria Veen / Hülsten jedoch bis heute Pfarrrektorat zu Groß Reken. Erst mit P. Palotti Schanz kam 1964 endlich ein Pastor nach Maria Veen, der in langjähriger Aufbauarbeit längerfristige Pläne verwirklichte. Zunächst gestaltete er das Innere der ehemaligen Klosterkirche im Sinne des II. Vatikanischen Konzils um. Die Mitwir-kung der Gemeinde lag ihm am Herzen. Er ließ den Altartisch mehr zur Mitte hin an die Bänke der Gläubigen heranrücken. Dem im Münsterland hochgeachteten Künstler Krautwald gelang die schwierige Aufgabe, für die mehrfach umgestaltete und inzwischen leer wirkende Kirche etwas Passendes zu schaffen: Altar, Tabernakel, Ambo aus Stein … Auch für die Jugend (Ministranten), hat P. Schanz sehr viel getan – seine Zeltlager sind noch in aller Munde.

Die komplette Innenrenovierung des Gotteshauses mit Neukonzeption des Altarraumes und die wegen drastischer Sparmaßnahmen seitens der Diözese nicht ganz durchgeführte Außenrenovierung wurden unter der Regie von P. Armin Geißler, dem letzten Pastor, zwischen 1996 und 1999 vorgenommen. Dabei wurde das alte Trappisten-Kreuz vom Hauptportal über dem Zelebrationsaltar angebracht, der Tabernakel bekam seinen Platz wieder in der Apsis des Chores und ein würdiger Priestersitz aus Naturstein ersetzte den bisherigen roten Sessel. Der Kreuzweg wurde aufgearbeitet und mit den früheren Rahmen versehen. Zudem wurde der
Windfang mit den Beichtstühlen durch eine massive Eichenkonstruktion ersetzt.

Patronatsfest in St.Marien

Die Marienkirche und der Pfarrbezirk St. Marien feiern das Patronatsfest am 15. August. Das ist der Gedenktag der Aufnahme Mariens in den Himmel. Traditionell werden dann im Gottesdienst Blumen und Heilkräuter zur Erinnerung daran gesegnet, dass Maria Leid und Tod überwunden hat und auch uns Helferin sein will auf dem Weg zum ewigen Leben.

Missionare von Mariannhill

Seelsorge im Benediktushof

Die Seelsorge ist wesentlicher Bestandteil unseres Auftrags, einer ganzheitlichen Rehabilitation.
Sie bezieht die gesamte Persönlichkeit ein und nimmt auch ihre seelischen Nöte und Krisen ernst.

Viele Menschen, die die Angebote des Benediktushofes nutzen, stehen aufgrund von Krankheit,  fortgeschrittenem Alter oder Behinderungen vor besonderen Herausforderungen.
Eine unserer Aufgaben sehen wir darin, sie bei der Bewältigung zu unterstützen und sie zu ermutigen, die heilende Kraft des Glaubens zu entdecken. Dabei stehen wir anderen Religionen und Glaubensrichtungen offen und tolerant gegenüber.

„Seelsorge bedeutet in erster Linie, einfach da zu sein und ein offenes Ohr zu haben“, sind sich Pater Jörg Thiemann CMM, Pfarrer Rüdiger Jung, Bärbel Steenbreker und Eva-Maria Metzlaff einig.
Das Seelsorgs-Team lädt zu Eucharistiefeiern (donnerstags 17 Uhr, sonn- und feiertags 9.30 Uhr in der Benediktuskapelle), evangelischen Gottesdiensten, Gottesdiensten zu besonderen Anlässen,
religiösen Gesprächskreisen und Einkehrtagen ein. Auch Krankenbesuche und persönliche Gespräche stehen immer wieder auf der Tagesordnung.

Ansprechpartner:

Pater Jörg Thiemann
Katholischer Seelsorger
Telefon 02864-889509
seel-sorge@benediktushof.de

Wenn Ihnen die Missionare von Mariannhill nicht einfach nur gute Bekannte sind, irgendein Orden der Kirche, sondern eher Freunde, deren Ziele Sie selbst bejahen, bei denen Sie sich fast schon zur Familie gehörig fühlen, dann gibt es für Sie in Maria Veen (Reken, Westfalen) eine Möglichkeit, Mitglied des Freundeskreis Mariannhill zu werden.

Im März 1998 traf sich zum ersten Mal eine Gruppe Gleichgesinnter im Missionshaus Maria Veen, um den Freundeskreis zu gründen. Dem Freundeskreis geht es um die Vertiefung des eigenen Glaubenslebens.
Dabei sollte der Gedanke der Mission eine Rolle spielen.

Der Freundskreis pflegt regelmäßigen Kontakt zu den Mariannhiller Missionaren, und unterstützt deren Arbeit in aller Welt. Dabei kann es sich um eine Ideelle Unterstützung handeln (im Gebet) oder auch konkrete finanzielle, materielle oder technische Hilfe, z.B. in den Projekten.

Der Freundeskreis Mariannhill ist eine Gruppe von Gleichgesinnten. Die Ziele des Freundeskreises wurden in einem Leitbild vereinbart. Dem derzeitigen Leitungsgremium gehören folgende Mitglieder an: Irmgard Beyer, Annette Glombitza, Heinz Gremme und Eugen Kölker.

Der Vorstand ist zusammen mit P. Christoph Beesten CMM für die Organisation des Freundeskreises zuständig. Der Freundeskreis steht allen Gleichgesinnten und Interessierten offen. Ein Mitgliederbeitrag wird nicht erhoben. Die Zentrale des Freundeskreises ist das Missionshaus in Maria Veen, wo mindestens zweimal im Jahr ein Mitgliedertreffen stattfindet.

Gruppen der Pfarrgemeinde St. Marien

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